Endlich Bali!
Juhu endlich auf der Insel der Götter angekommen.
Erstmal ein fettes SORRY für das Chaos und die fehlende Berichterstattung in den letzten Wochen. Das hatte in den meisten Fällen wirklich nichts mit meiner Faulheit zu tun, sondern weil ich viel unterwegs war oder zu verkatert ;-). Und dann gibt’s da ja auch noch des Schätzle, dass den ganzen Tag arbeiten muss und wenn die heimkommt will sie ja auch noch was von mir haben ;-).
Infos über meine Wohnverhältnisse spare ich mir jetzt, die gibt’s nämlich ausführlich auf Simon’s Seite (Link siehe unten). Man muss ja nicht alles doppelt schreiben ;-)
Jetzt sind schon viele Tage vergangen seid ich hier bin und ich fühle mich richtig wohl. Ich kann mir im Moment keinen Ort vorstellen an dem ich lieber wäre. Kuta allein war am Anfang etwas ernüchternd, aber wir haben in den letzten Woche viele Touren mit unseren Rollern gemacht. Zum Beispiel in den Süden und mit Steffi und Katha in den Osten der Insel. Mein Resume? Bali ist wirklich einer der schönsten und faszinierendsten Orte, die ich je gesehen habe. Das meint auch die Menschen die hier leben. Klar gibt es auch hier Touristenfallen und nervende, penetrante Straßenhändler, aber wenn man mal die Gelegenheit hat, ehrlich mit den Balinesen zu sprechen, oder Menschen im „unberührten“ Hinterland trifft, ist dies einfach ein tolles Erlebnis und lernt deren Freundlichkeit und Gastfreundschaft kennen.
Auf unserer Südtour besuchten wir zuerst den Traumstrand von Jimbaran. Da man hier, vor allem abends sehr gut „am Strand(!)“ essen und sich unter Einheimische mischen kann, setzten wir unsere Tour schnell Richtung Nusa Dua fort, denn es war ja noch morgen und kaum ein Mensch unterwegs. Das geile Essen am Strand mit Sonnenuntergang und allem drum und dran haben wir dann am nächsten Tag nachgeholt.
Nusa Dua schimpft sich das goldene Getto Balis, da hier vor allem teure Hotels und der gehobenere Tourismus zuhause ist. Es gab auch wirklich schöne Anlagen und alles war sehr sauber, aber mit Bali oder der Realität hat das leider nichts mehr zu tun. Spätestens als wir an einen Strandabschnitt kamen der mehr einem Affenzirkus glich als einem Strand, ergriffen wir die Flucht. Im Minutentakt legten hier dutzende Motorboote an und stachen gleich wieder in See um Massen von peinlichen Möchtegernreichen und deren Kinder per Parasailing, Wasserski und Banana-boats übers Wasser zu jagen.
Uns trieb es dann zu eher unberührten und weniger besuchten Spots wie das Bali Cliff. Der Strand hat wirklich alles: Klippen, Saharasand, Fledermaushöhlen mit tausenden, stinkenden Fledermäusen, Korallenriff, Affen und hammer Wellen!!! Leider wegen des Riffs nur für Profis.
Den Abschluss unserer Tour war dann der Affentempel von Uluwatu der für seine traumhaften Sonnenuntergänge bekannt ist. Er thront 100m über dem Meer, auf der äußersten Spitze der Klippen und soll die bösen Geister und Dämonen, die aus dem Meer kommen besänftigen. Leider konnten wir den Tempel nur teilweise besichtigen, aber der malerische Sonnenuntergang und die wirklich beindruckende Landschaft haben für alles entschädigt. Auch an dieser Stelle lasse ich am Besten wieder Bilder sprechen und verabschiede mich bis morgen oder so, dann erzähl ich euch wie unsere Tour in den Osten war J
Bis dahin Sampai Jumpa
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